R.I.P. Roland Baader – Abschied von einem großen Liberalen

Januar 15, 2012

Dirk Maxeiner und Michael Miersch erinnern in der „Welt“ an den am 8. Januar 2012 verstorbenen Publizisten:

 

„Die Woche begann mit einer traurigen Nachricht: Der Ökonom und Publizist Roland Baader ist gestorben. Wir haben einige seiner Bücher gelesen und dadurch viele Anregungen bekommen. Er gehörte zu den klügsten liberalen Köpfen Deutschlands, aber nie zur Riege der gefragten „Wirtschaftsexperten“, die unentwegt vollmundige Prognosen abgeben, die sie in der nächsten Talkshow schon wieder vergessen haben. Doch seine Schriften begeisterten Tausende für klassisch-liberale Wirtschaftstheorie. Was man am politischen Liberalismus in Deutschland oft vermisst, repräsentierte Baader: Prinzipientreue statt Klientelpolitik und Demoskopie-Opportunismus. Eines seiner Bücher schrieb er über die gesellschaftliche Rolle der Intellektuellen, die zwar häufig die Freiheit im Munde führen, aber immer wieder nach dem Staat rufen. Er erklärte das Versagen der Intellektuellen mit ihrer wirtschaftlichen Stellung. Als eine Art Sinnstifter-Kaste stehen sie auf dem Markt schlechter da als der Händler, der einen profanen Gebrauchsgegenstand feilbietet. Diese Kränkung fördert antikapitalistisches Ressentiment. Verbünden sie sich jedoch mit dem Herrscher oder mit dem Revolutionär, der Aussicht hat, demnächst zum Herrscher zu werden, winken ihnen Ruhm und Geld.

Baader war das Gegenbild zum üblichen Typus des Intellektuellen: Ein freier Unternehmer des Geistes. Er kämpfte gegen das große Umverteilen, das im Namen der Gerechtigkeit stattfindet, doch am Ende alle ärmer macht. „Ich brauche Eure Subventionen und Transferzahlungen nicht“, schrieb er einmal. „Ich will nicht Euer Kinder-, Mutterschafts- und Sterbegeld, nicht Eure tausend Almosen und milden Gaben, die Ihr mir vorher aus der Tasche gezogen habt – und mir und meinen Kindern noch in 50 Jahren aus der Tasche ziehen werdet. Ich bin ein freier Mann, der für sein Schicksal selbst und allein verantwortlich ist, der sich in die Gemeinschaft einfügt und die Rechte anderer genauso respektiert, wie er seinen eigenen Pflichten nachkommt, der aber keine selbst ernannten Ammen und scheinheiligen guten Onkels, keine ausbeuterischen Wohltäter und von mir bezahlte Paradiesverkünder braucht.“

Baaders Stimme wird fehlen. Aber wir sind uns sicher, dass seine scharfen Analysen noch viele Menschen zum Nachdenken bringen werden. Spätestens, wenn eine Mehrheit realisiert hat, dass aus Schulden keine sozialen Wohltaten werden.“

Der Untergang ist der Preis den die FDP für die Feigheit ihrer Funktionäre und der Mehrheit ihrer Mitglieder zu zahlen hat!

Dezember 26, 2011

Der letzte Strohhalm wurde nicht ergriffen. Nun wird der FDP Gerechtigkeit widerfahren. Rainer Hank schreibt in der FAZ:

„Die FDP aber hat die Euro-Krise verschlafen. Sie hat nichts daraus gemacht. Es ist ein Verrat am Liberalismus. Dass die Euro-Krise für die Partei eine große Chance gewesen wäre, ohne dass sie sich dafür als populistischer oder gar nationalistischer Krisengewinnler hätte schämen müssen, hat die FDP nicht bemerkt. Dass sie es nicht gewagt hat, in der Krise die Nation zur Selbstverständigung über Europa zu bewegen, ist nicht gute liberale Feigheit, sondern mediokre Peinlichkeit. Zwei Drittel der Deutschen trauen den deutschen Rettungseuropäern nicht, wollen aber gute Europäer sein. In ihrer intellektuellen Obdachlosigkeit wurden sie von der FDP nicht getröstet. Ihre Ratlosigkeit wurde stets nur mit der Alternativlosigkeit einer rastlos dahin treibenden Politik (von EFSF über ESM bis zur Haftungs- und Fiskalunion) konfrontiert. Den Kairos hat die FDP nicht ergriffen; den Bürger hat sie allein gelassen. Einen besseren Test auf die Tauglichkeit liberaler Tradition wird es nicht geben. So eine Chance bekommt man nur einmal im Leben.“

Und weiter:

„Das Establishment der FDP hat gegen Schäffler ganze Arbeit geleistet. Eine Auseinandersetzung über die zwei Konzepte Europas (Integration durch Wettbewerb oder Integration durch Haftungsverbund) sollte gar nicht aufkommen dürfen. „Euro-Rebellen“ und „Abweichler“ haben sie Schäffler gescholten, als sei man das Zentralkomitee einer kommunistischen Partei, aber nicht eine Gemeinschaft Freisinniger. Der alte Max Weber (nicht unbedingt ein Säulenheiliger des Liberalismus) wurde aus dem Keller geholt, damit der Euro-Rebell als Anhänger einer utopistischen Gesinnungsethik denunziert werden konnte, demgegenüber der eigene machtverliebte Pragmatismus der Parteigranden sich als Verantwortungsethik upgraden ließ.“

Es ist an der Zeit, dieser FDP den verdienten Gnadenstoß zu versetzen und von nun an eine neue, unverbrauchte politische Kraft in den Parlamenten zu etablieren, die entschieden den Grundsätzen des Liberalismus folgt: die Partei der Vernunft!

Eine letzte Chance für die Liberalen? Zieht die Parteibasis jetzt endlich die Notbremse?

September 14, 2011

Nach Jahren des Niederganges, den regelmäßig zu kommentieren uns irgendwann auch keinen Lustgewinn mehr bescherte, regt sich jetzt in der FDP anscheinend doch noch so etwas wie ein Gewissen der Basis. Oder doch zumindest der nackte Überlebenswille einer existenziell bedrohten Partei, die in der schwarzgelben Regierung ein Non-Valeur geworden ist, was nicht nur am Leichtmatrosen im Außenamt liegt.

 

Der Altliberale Burkhard Hirsch und der Finanzexperte Frank Schäffler initiieren jetzt ein Mitgliederbegehren zur völlig verfehlten Euro-“Rettungs“-Politik der Koalition, das auch unsere vollste Unterstützung findet. Es ist höchste Zeit sich wieder auf die marktwirtschaftlichen und rechtsstaatlichen Prinzipien des Liberalismus zu besinnen. Tut die FDP das in letzter Sekunde, gewinnt sie ihre Daseinsberechtigung zurück. Scheitert sie an dieser historischen Aufgabe, dann wird eine andere Partei der Vernunft an ihre Stelle treten. Der Liberalismus wird nicht untergehen, allenfalls eine Partei, deren Personal es an Nervenstärke und Charakterfestigkeit jedenfalls bisher mangelte.

Auf der Homepage des Abgeordneten Schäffler heisst es:

Die Frage des richtigen Wegs zur Rettung des Euro ist das wichtigste Thema, das die Republik in diesem Herbst bewegt. Im Dezember stimmt der Deutsche Bundestag über den (erstmals) unbefristeten Rettungsmechanismus ESM ab – eine neue Dimension der Rettungsversuche.Gerade für uns Liberale ist diese Frage besonders wichtig, weil unsere Grundsätze der Ordnungspolitik und der Rechtsstaatlichkeit berührt sind.

Für besonders wichtige Fragen sieht unsere Bundessatzung das Instrument des Mitgliederentscheids vor. Wann soll es zum Einsatz kommen, wenn nicht jetzt?

Wir – eine Gruppe von Abgeordneten und Ehrenamtlern – haben daher das Verfahren für einen Mitgliederentscheid eingeleitet. Dieser muss stattfinden, wenn fünf Prozent der Mitglieder ihn beantragen.

Der Vorstoß von Dr. Burkhard Hirsch, mir und weiteren Liberalen, in der Freien Demokratischen Partei  einen Mitgliederentscheid zu den fortgesetzten Rettungsmaßnahmen für überschuldete Euro-Staaten zu erwirken, hat kaum überraschend bereits hohe Wellen geschlagen. Ich möchte allen, die sich für die Unterstützung interessieren, an dieser Stelle die wichtigsten Informationen geben.

Die Grundlage für den Mitgliederentscheid findet sich in §21 der Bundessatzung der FDP. Demnach können 5% der FDP-Mitglieder einen Mitgliederentscheid herbeiführen, wenn Sie den Antrag unterstützen. Bei derzeit 68.000 Parteimitgliedern sind also etwa 3.400 gültige Unterstützerunterschriften notwendig.

Wir haben ein Formular erstellt, mit dem FDP-Mitglieder den Antrag unterstützen können. Hier ist es abrufbar.

Wer helfen möchte, den Mitgliederentscheid auf den Weg zu bringen, ist herzlich eingeladen, das Formular zu vervielfältigen, zu verbreiten und natürlich auch die Ergebnisse einzusenden. Das kann per Fax oder e-Mail geschehen.

Unter 05246 924 841 ist eine Faxnummer geschaltet.

Wer aber kein Fax hat (und das ist immer häufiger) kann das Formular auch einscannen und per E-Mail einsenden. Aber auch ein Scanner ist nicht immer zur Hand. Es reicht sogar, das Formularfeld abzufotografieren und das Foto einzusenden, solange der Inhalt gut erkennbar ist.

Die E-Mail-Adresse lautet: mitgliederentscheid.2011@googlemail.com.

Die Unterstützerformulare werden gesammelt und der Parteizentrale zugesandt, sobald die notwendige Anzahl zustande gekommen ist.

Wenn dann der Antrag erfolgreich gestellt worden ist, folgt der nächste Schritt: Der eigentliche Mitgliederentscheid. Sein genauer Verlauf ist in der „Verfahrensordnung zur Durchführung von Mitgliederentscheiden gemäß § 21 Abs. 4 der Bundessatzung“ geregelt.  Dazu sendet die Bundespartei die Abstimmungsunterlagen an alle Parteimitglieder, die dann per Briefwahl abstimmen.

Wenn mindestens ein Drittel der Parteimitglieder abgestimmt hat, ist das Ergebnis des Mitgliederentscheids gültige Beschlusslage der Partei und entspricht damit einem Bundesparteitagsbeschluss.

Unterstützen und Abstimmen!

Der Text:

Nach § 21 der Bundessatzung der FDP beantragen wir nachfolgenden Mitgliederentscheid:

Mitgliederentscheid über weitere Rettungsmaßnahmen für überschuldete Staaten

  1. Unbefristete Rettungsmaßnahmen, bei denen Deutschland für Schulden anderer europäischer Staaten haftet, kommen für die FDP nicht in Frage.
  2. Rettungsmaßnahmen für überschuldete Staaten lassen sich mit ordnungspolitischen Prinzipien nicht vereinbaren. Sie setzen das Prinzip außer Kraft, dass Gläubiger für ihr Risiko haften müssen. Zusätzlich verletzen sie die Nichtbeistandsklausel der Europäischen Verträge.
  3. Die FDP lehnt jedwede Ausweitung oder Verlängerung der Rettungsschirme, die Einführung von Eurobonds und auch jede andere Form von gemeinschaftlicher Haftung für Schulden einzelner Staaten ab. Die FDP hält es für falsch, dass die Europäische Zentralbank oder die deutsche Bundesbank Staatsanleihen überschuldeter Staaten aufkauft.
  4. Die FDP lehnt daher auch die Einrichtung eines unbefristeten europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) ab. Sie wird ihm im Bundestag die Zustimmung verweigern und eine entsprechende Veränderung der Europäischen Verträge ablehnen. Dies ist im Koalitionsvertrag auch nicht vereinbart worden.
  5. Sollten sich die bisher beschlossenen Maßnahmen nicht als hinreichend herausstellen, spricht sich die FDP dafür aus, überschuldeten Staaten einen geordneten Austritt aus dem Euro zu ermöglichen, um ein ungeordnetes Auseinanderbrechen unserer Währung zu verhindern

Die FDP ist auch abseits der Spitze eine Schande für den Liberalismus

Juli 25, 2010

und vor allem resistent gegen jeglichen authentisch liberalen Reformansatz, wie Dirk Friedrich in „eigentümlich frei“ leider sehr zutreffend ausführt!

Bist Du liberal? Oder in der FDP?

Dezember 9, 2009

Das ganze Elend der deutschen FDP beschreibt Malte Lehming im Berliner Tagesspiegel:

Bist du liberal? Oder in der FDP?
Freiheiten und Grundrechte haben immer weniger Fürsprecher.

Von Malte Lehming

Da regiert sie nun emsig vor sich hin, zehrt sich auf im Kampf für ein paar halbfette Pfründe, die sie den deutschen Hoteliers, Vermietern und Apothekern versprochen hatte. Das ist klein. Und es sticht besonders deshalb ins Auge, weil es alles zu sein scheint, was die FDP nach elf Jahren Verantwortungsabstinenz zur Gestaltung des Landes beizutragen hat. Es fehlt der Entwurf, die Linie, die Haltung. Dass die Partei der Freiheit wieder an der Macht sei, stimmt nicht. Stattdessen gilt die Alternative: Bist du liberal – oder in der FDP?

Wer das für überspitzt hält, möge die Werte einmal durchdeklinieren, die im Zentrum der liberalen Weltanschauung stehen. Ganz oben das Prinzip der Meinungsfreiheit, das Voltaire mit dem Satz begründete: „Ich teile eure Meinung nicht, aber ich werde darum kämpfen, dass ihr sie zum Ausdruck bringen könnt.“ Doch wo in der FDP sind jene, die für Thilo Sarrazin und Heinz Buschkowsky streiten, das Verbot der Holocaust-Leugnung kritisieren oder, mit Karl Popper, die Tendenz zur apokalyptischen Futurologie beklagen?

Es folgt die Religionsfreiheit. Auch sie ist ein Menschenrecht, muss als solches vom Staat garantiert werden und hat Vorrang selbst vor demokratisch herbeigeführten Entscheidungen. Wie kommt es dann, dass der deutsche Außenminister, angeblich ein Liberaler, nach dem Schweizer Minarettbauverbotsreferendum nicht etwa dieses bedauerte, sondern meinte, die Schweizer in Schutz nehmen zu müssen? Und warum hören wir nichts von FDPlern, wenn zum Beispiel christliche Missionarinnen im Jemen ermordet werden? Da kneifen sie. Und so wirkt es wie Hohn, dass sie jetzt gar einen eigenen Menschenrechtsbeauftragten stellen wollen.

Weil wir beim Thema sind: War es nicht Hans-Dietrich Genscher, dem wir die Scheckbuchdiplomatie verdankten, der im Juli 1984 als erster westeuropäischer Außenminister seit der islamischen Revolution demonstrativ den Iran besuchte und der ein distanzierteres Verhältnis zu osteuropäischen Dissidenten hatte als zum Beispiel Papst Johannes Paul II.? Unvergessen auch Klaus Kinkel, wie er sich weigerte, den Gebetsschal des Dalai Lama umzulegen. Von Tibet bis Iran: Wo liberale Geister die freie Selbstbestimmung des Individuums einklagen, schweigt die FDP – oder mahnt, wie Wirtschaftsminister Rainer Brüderle es gerade in China tat, eine gedämpfte Tonlage an, weil es für Asiaten ganz wichtig sei, das Gesicht zu wahren.

Zuletzt die Wirtschaft, der freie Wettbewerb, der prinzipielle Widerstand gegen staatliche Eingriffe. Eine Partei, die dem größten staatlichen Rettungspaket der deutschen Nachkriegsgeschichte, finanziert aus Steuergeldern, aus „patriotischer Verantwortung“ zustimmt, hat sich selbst kleinlaut gemacht. Sie hat sich entkernt. Liberale muten dem Menschen die Freiheit zu. Sie erklären ihn für mündig, diese Zumutung auszuhalten und die Welt dadurch reicher zu machen. Die FDP mutet den Menschen nichts mehr zu, sondern verteilt nur noch. Vornehmlich an Hoteliers, Vermieter und Apotheker.

(Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 09.12.2009)

Umfallerpartei FDP

November 6, 2009

Back to the roots:

(via Eine neue Freiheit)

Liberalismus war nie das Geschäftsmodell der FDP

Oktober 27, 2009

Eine vernichtende aber berechtigte Abrechnung mit der FDP von Rainer Hank in der FAZ:

 

Warme Suppe statt kalter Wind. Die Liberalen haben sich die Kritik am Neoliberalismus so sehr zu Herzen genommen, dass sie mit fliegenden Fahnen ins Heer der Volksbeglücker übergelaufen sind. Staatsgeld für alle, zuzüglich einer Prise Schlaraffenland, heißt das Gesellschaftsideal dieses Politikstils. Es ist eine Welt, die sich orientiert am „Ideal der komfortablen Stallfütterung“ (Wilhelm Röpke).


Dass nun auch die Liberalen sich dem Mainstream anschließen, kommt nicht gänzlich überraschend: Schließlich waren sie immer schon eine Klientelpartei zum Privilegienschutz der Klempner, Apotheker, Rechtsanwälte und anderer Besserverdiener. Meist sprachen sie „Pro Business“, selten sprachen sie „Pro Markt“. Dass man sie als „Marktliberale“ beschimpft, beruhte immer schon auf einem Missverständnis: Ein marktliberales Programm hätte das Ende der Privilegienwirtschaft zur Folge gehabt. Das war noch nie das Geschäftsmodell der FDP.

Nein zu dieser Tigerenten-Koalition unter Einschluß von Ursula von der Leyen!

Oktober 24, 2009

zensursula_seite_09Eine Koalition mit der nicht-ministrablen Ursula von der Leyen, die sich Internet-Zensur und Kinderverstaatlichung auf die Fahne geschrieben hat, darf die FDP nicht eingehen! Darum fordern wir, die Basis-Mitglieder der FDP, wie auch FDP-Watch, der Koalition mit der Union unter diesen Bedingungen nicht beizutreten!

Grauenhaft? Oder doch ein mutiger Reformschritt? Abwarten!

Oktober 23, 2009

Boche von den Bissigen Liberalen schreibt:

Über den Tisch gezogen?

Wenn es stimmt, dass das Finanz- wie auch das Innenressort an die Union gehen, dann muss inhaltlich schon viel passieren, um die Liberalen nicht als über den Tisch gezogen aussehen zu lassen. Denn was bleibt denn dann noch? Westerwelles Privatvergnügen Außenamt und Brüderle als Wirtschaftsminister? Grauenhaft.

Aber mit dem, was zur Reform der Krankenversicherung zu lesen ist, könnte das Inhaltliche ja vielleicht wirklich wahr werden. Einkommensunabhängige Prämien und sozialer Ausgleich nur noch direkt über das Steuersystem (und hoffentlich nur noch für wirklich Bedürftige) – das wäre mal ein Reformschritt, den ich der deutschen Politik gar nicht mehr zugetraut hätte!

Weiter gilt wohl: Warten auf endgültige Ergebnisse.

Wie liberal ist die deutsche FDP?

Oktober 1, 2009

Das Credo der Partei wird in der Koalition mit den Christdemokraten auf eine harte Probe gestellt.

Von Robert Nef

 

Eine liberale Partei hat immer etwas Paradoxes an sich. Weiterlesen hier.

 

via Weltwoche


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