Was ist noch liberal an dieser FDP?
fragt FDP-Aktivistin Hanna Thiele im Magazin Novo.
„Wir sind die Partei der Aufklärung, bei uns ist die Diskussion die Mutter aller Dinge“, war vor nicht allzu langer Zeit aus dem Munde des liberalen Hoffnungsträgers Philipp Rösler zu entnehmen, seines Zeichens Vorsitzender der niedersächsischen FDP-Landtagsfraktion und Mitglied des Parteipräsidiums. Wehe aber, man kommt mit dem falschen Thema, dann ist es aus mit der Aufklärung und der Diskussion.
Klimawandel und CO2 sind solche Themen. Normalerweise sind ja Liberale keine Ideologen, denn sie lassen auch andere Überzeugungen gelten. Aber dieser Pluralismus hört auf bei der fixen Idee, das CO2 wäre verantwortlich für eine drohende Klimakatastrophe. Ohne wissenschaftliche Nachweise vorzulegen, hat die FDP im CO2 einen Staatsfeind ausgeguckt, dem man mit dem Kiotoprotokoll Fesseln anlegen und den man mit erneuerbaren Energien und Zwangssparmaßnahmen schlagen muss. Mit diesem Ziel hat sie an Willkürgesetzen mitgewirkt, die dem Grundgesetz entgegenstehen.
Nicht wenige unter uns Parteimitgliedern und sehr viele der Bürger im Lande sind der festen Überzeugung, dass diese unbegründeten Zwangsmaßnahmen nicht mit dem Rechtsstaatsprinzip vereinbar sind. Ganz abgesehen davon wird sich das Wetter ohnehin nicht daran halten, weil es seinen eigenen Gesetzmäßigkeiten folgt. Demzufolge ist der immense Aufwand sinnlose Umverteilung und Verschleuderung von Volksvermögen.
Wer diese Einwände aber vorbringt, der erlebt sein blaues Wunder.
Schlagworte: Klimahysterie